Samstag, Februar 04, 2012

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Posts Tagged ‘auto’

Neue Höchstgeschwindigkeiten in Polen

Zum 1. Januar 2011 traten in Polen mehrere Gesetzesänderungen in Kraft. Für ausländische Gäste sind vor allem die veränderten Höchstgeschwindigkeiten auf polnischen Straßen sowie die veränderten Mehrwertsteuersätze interessant.
Auf Autobahnen im Nachbarland darf man seit Januar bis zu 140 km/h fahren. Bislang lag das Limit bei 130 km/h. Um ebenfalls 10 km/h auf 120 km/h wurde die Höchstgeschwindigkeit auf autobahnähnlichen Expressstraßen mit zwei voneinander getrennten Fahrbahnen erhöht. Die übrigen Limits blieben unverändert: Auf sonstigen Expressstraßen
gilt eine Tempolimit von 100 km/h, auf allen anderen Wegen außerhalb von Ortschaften liegt es bei 90 km/h. In geschlossenen Ortschaften darf man von 5 bis 23 Uhr maximal 50 km/h fahren, während der übrigen Zeit 60 km/h. Eine Geschwindigkeitsübertretung von bis zu 10 km/h wird künftig nicht mehr verkehrsrechtlich geahndet.
Ab 1. Januar 2011 gelten in Polen neue Mehrwertsteuersätze: 23%, 8% und 5%. Die Steuersätze von 22 und 7% wurden bis 31. Dezember 2013 um je einen Prozentpunkt angehoben. Einige Grundnahrungsmittel, darunter frisches Brot und Milchprodukte, werden ab sofort mit dem neuen Steuersatz in Höhe von 5% gehandelt. Unter diesen „zusätzlich ermäßigten“ Steuersatz fallen auch bestimmte Printprodukte wie Bücher, E-Books und Fachzeitschriften. Von der Mehrwertsteuer befreit sind ab 1. Januar 2011 unter anderem zusätzlich folgende Produkte und Dienstleistungen:
Postdienstleistungen, medizinische Dienstleistungen von Prophylaxe bis zu Lebensrettungsmaßnahmen sowie private Bildungsdienstleistungen und Sprachenunterricht.
Quelle: Polnisches Fremdenverkehrsamt

Deutsche Autofahrer fürchten sich in Polen

Polen und Italien sind lockende Urlaubsziele. Bei der Reise mit dem eigenen Auto bekommen viele Deutsche bei der Grenzüberfahrt dennoch Bauchgrummeln. Sie fürchten um das geliebte Blech. Das hat eine Studie der GfK-Gruppe im Auftrag der DA Direkt ergeben. Die größte Gefahr wittern die Deutschen in Polen. 79,3 Prozent fürchten sich bei unseren östlichen Nachbarn vor Diebstahl und Unfällen. Auch Italien ist nach Meinung von über 50 Prozent der Autoreisenden ziemlich zum Fürchten. Entspannen können sich die Deutschen der Studie zu Folge bei nach Österreich oder in die Schweiz. Hier haben nur 5,9 bzw. 4,1 Prozent Bedenken. Die größte Sorge im Ausland generell ist die Angst vor Autodiebstahl . 42,3 Prozent stellen ihr Schätzchen dessegen nur auf bewachten Parkplätzen ab. Einem Drittel macht sich in dieser Hinsicht überhaupt keine Sorgen.

Über die Hälfte der Befragten graust es vor einem Unfall im Ausland, 43,5 Prozent haben Angst vor einer Panne. Generell empfiehlt sich, bei Auslandsfahrten die “grüne Karte”, den internationalen Kfz-Versicherungsnachweis, dabei zu haben. In vielen Nicht-EU-Staaten ist sie sogar Pflicht. Für Neuwagenesitzer wäre eine um eine Neuwertentschädigung erweiterte KFZ-Versicherung eine Überlegung wert. Ratsam ist es außerdem, einen Europäischen Unfallbericht mitzunehmen, der in den meisten europäischen Urlaubsländern zur Schadensaufnahme verwendet wird.

Quelle